Ischämie und Hypoxie

Die Minderversorgung des Körpers mit Sauerstoff, besonders des Gehirns (zerebrale Hypoxie) aber auch die anschließende Reoxygenierung, sind zentrale Bestandteile einer Vielzahl von Erkrankungen. Dazu zählen zum Beispiel traumatische Hirnverletzungen, akutes Atemnotsydrom, obstruktive Schlafapnoe, Höhenhirnödem sowie akute Höhenkrankheit, Herzstillstand und ischämischer Schlaganfall. Besonders die beiden letztgenannten Erkrankungen haben für die Forschung eine große Bedeutsamkeit, da sie weltweit häufigster Grund für bleibende Behinderungen oder sogar Tod sind. Der Schweregrad der Behinderung ist dabei stark Abhängig davon wie schnell der Betroffene behandelt wird. Momentan stehen jedoch nur wenige Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Unsere Forschung beschäftigt sich mit möglichen neuen Behandlungsstrategien und nutzt dafür moderne und innovative in vivo und in vitro Techniken zur Modellierung der Hypoxie/Ischämie. Um dabei immer nah am klinischen Alltag zu bleiben, arbeiten wir eng mit unseren Kooperationspartnern aus der Anästhesie des St. Katholischen Klinikums Bochum zusammen.

Dr. Sarah Stahlke

Dr. Veronika Matschke

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